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Mineralbad zu Dreikirchen

Mineralbad zu Dreikirchen

Das Badhaus Dreikirchen gehörte in früheren Jahrhunderten zum Kreuzwirt in Kollmann, das deutlich tiefer im Tal liegt.

Nach dem unglücklichen Ende des Tiroler Aufstands gegen Napoleon 1809 ließ der Kreuzwirt Karl Ringler 1811 das Badhaus erweitern und mit vierzig Holzbadewannen ausstatten. Gleichzeitig erwarb er die nahe gelegene Einsiedlerbehausung „Zum Oansigl“, wo der letzte Einsiedler Dreikirchens namens Angelicus Isser noch um 1788 gehaust hatte.

Fünfzig Jahre später, 1861, richtete der Badewirt Josef Ringler den Gasthof „mit vielen neuen Lokalen“ wieder her und eröffnete das „Mineralbad zu Dreikirchen“ mit einer Anzeige in der Bozner Zeitung vom 27. Juni.

Der berühmte Tiroler Topograf Johann Jakob Staffler schreibt in seiner Landesbeschreibung „Tirol und Vorarlberg“, die im Jahre 1846 gedruckt wurde, dass „die Klausnerhütte in ein bequemes Wohnhaus für Sommerfrisch-Gäste umgewandelt wurde“.

Ist dies der Ursprung des Sommerfrischbetriebes in Dreikirchen?

Dieser setzte jedenfalls später ein als der auf dem nahen Ritten, wo sich die Bozner Patrizier schon gegen Ende des 16., Anfang des 17. Jahrhundert ihre schönen Sommersitze bauten.

Matthias Wodenegg
Gasthof Bad Dreikirchen
Gasthof Bad Dreikirchen

In dieses Naturparadies der faszinierenden Einsamkeit gelangt man mit dem Geländetaxi oder zu Fuß. Ein Haus für die Sinne aus dem 14. Jh. mit Stube, Bibliothek, Musikzimmer und Dolomitensicht.

Details zum Idyllic Place