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Kriegs-Kreuz vom Pasubio

Kriegs-Kreuz vom Pasubio

An der Fassade des Zirmerhofs

Im Ersten Weltkrieg war der Monte Pasubio in den südlichen Voralpen bei Vicenza zweieinhalb Jahre lang Schauplatz blutiger Schlachten zwischen italienischen und österreich-ungarischen Truppen.
Oberleutnant und Ingenieur Leo Perwanger aus Radein bereitete Sprengungen für diesen erbittert umkämpften Berg vor. Bei seinen nächtlichen Gängen fiel ihm die Kapelle auf der Bergspitze auf.
Sie musste aus militärischen Gründen gesprengt werden. Zum Erstaunen der Soldaten blieb einzig der Mauerzahn mit dem wertvollen Kreuz erhalten - unversehrt, bis auf den Ringfinger und den Kleinen Finger des Schmerzensmanns.
Leo Perwanger ließ das Kruzifix zu seiner Mutter am Zirmerhof bringen. Es ist aus Kirschholz geschnitzt und in Teilen vergoldet und versilbert.
Seit Ende des Krieges 1919 ziert es so die nördliche Fassade des Zirmerhofs.

Inzwischen wurde das alte Kreuz schon des öfteren restauriert und erstrahlt in neuem (um himmels Willen nicht zu neuem) Glanz.

Es gibt sie noch die gute alte Sommerfrische, das entrückte Leben am Berg, das einen alles vergessen lässt. Der Zirmerhof ist über nun bald 180 Jahre im Familienbesitz und hat sich über die ganzen Jahre, vorausschauend dem historischen Ursprung verschrieben, aber sich dem Neuen nie verschlossen.


Sepp Perwanger
Der Zirmerhof
Der Zirmerhof

Der uralte Bauernsitz am idyllischen Radeiner Hochplateau bewahrt als historisches Hotel sein ganzes, unvergleichlich authentisches Flair, das einst schon Reisende, Nobelpreisträger und Künstler schätzten.

Details zum Idyllic Place