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Gottvater in der Stube

Gottvater in der Stube

Geschichte zur Figur des Gottvaters in der Stube des Zirmerhofes

Bis 1913 hing der Gottvater oberhalb der Kanzel in der St.-Wolfgang-Kirche in Radein.
Beim Umbau der Kirche ließ der Pfarrer das „alte Glump“ (altes wertloses Stück) zum Verheizen in den Holzschuppen bringen.
Die alte Zirmerin Anna Wieser – auch Mamá genannt – sah bei Ihrem Kirchgang zufällig diese wunderbare Plastik im Pfarrhaus-Stadel liegen.
Der darauf angesprochene Pfarrer schimpfte: „Jetzt hat der Messner die no nie zamghackt zan Ofenholz“. Sie entschädigte den Pfarrer mit zwei großen Fuhren Brennholz für die Figur. Seither ziert der Gottvater, in der Hand das Universum tragend, die Zirmerstube.
Später stellte sich heraus, dass dieser Gottvater der berühmten Pacherschule in Bruneck und dem Jahr 1603 entstammt.

Sepp Perwanger
Der Zirmerhof
Der Zirmerhof

Der uralte Bauernsitz am idyllischen Radeiner Hochplateau bewahrt als historisches Hotel sein ganzes, unvergleichlich authentisches Flair, das einst schon Reisende, Nobelpreisträger und Künstler schätzten.

Details zum Idyllic Place