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Die keine Bar am Berghof in Lech ...

Die keine Bar am Berghof in Lech ...

Weihnachten 1953: Eine besondere Geschichte nimmt ihren Lauf.

Es ist die Geburtsstunde der urigen und gemütlichen, der geselligen und nostalgischen Berghof-Bar.
In Willy Kailer hatte man einen erfahrenen Barman gefunden, der im Zusammenspiel mit verdienten Mitarbeitern über viele Jahre die Seele der Bar war.
Noch heute erinnern sich Besucher aus Lech und viele Gäste an die Musik zum Fünf-Uhr-Tee und an die Abende, als die Kapelle der Bar auftrat – nicht zuletzt an den Herzensbrecher “Ein Wintermärchen“.
Und wie viele verliebte Paare haben hier Verlobung gefeiert!
In den fünfziger Jahren – man staune – war in Vorarlberg für einige Zeit der Rock’n Roll verboten. Kaum hatte der Gründer Eugen Burger nach seinem Kontrollgang die Tür hinter sich geschlossen, legte die Band jedoch los: Rock around the clock … und Gäste und Skilehrer tanzten sich geradezu schwindlig.
Man wusste damals die Feste zu feiern, wie sie fielen. Berühmt waren die Hausbälle im Berghof und der Skiclub-Arlberg-Ball mit Tombola zu Gunsten der Arlberger Ski-Jugend. Am Heimweg wählten die Mutigsten den direkten Weg ins Dorf – keck am Hosenboden. Zumindest abwärts ersetzte damals die Schussbahn den Aufzug unserer Tage..
1956 war Skirennläufer Egon Zimmermann häufig gern gesehener Gast in der Berghof-Bar. Nach seinem Olympiasieg in der Abfahrt kreierten die Köche für den Star natürlich eine köstliche Torte.
Die Bar lief ab dem Jahr 1953. Zwei Jahre später, 1955, wurde der Hotelbau in Angriff genommen. Über den Winter blieb, wie damals üblich, der Rohbau zum Austrocknen stehen. Ab dem Frühjahr wurde weiter gebaut und verputzt,. Zur Weihnachtssaison musste das Hotel fertig sein.
Doch es wäre zu schön gewesen, hätte alles auf Anhieb geklappt – im Gegenteil.
Es lag an den Zimmermöbeln, die mit großer Verspätung angeliefert wurden, und zwar gleichzeitig mit den Weihnachtsgästen. Was blieb denen anderes übrig, als mehr oder weniger geduldig in der Halle zu warten? Einige trugen entnervt Komoden, Nachtkästchen und sogar Schränke selbst auf die Zimmer. Am nächsten Morgen, die Gäste waren zum Skifahren aufgebrochen, wurde dann aber planmäßig ein- und umgeräumt.
Das war auch nötig, denn mancher hatte zwei Schränke und drei Nachtkästchen im Zimmer stehen, andere dagegen keinen Schrank, aber zwei Tische und drei Kommoden.
Am Abend beim herzlichen Begrüßungstrunk war dieses Missgeschick Gottlob schnell vergessen. Und gerade die ersten Gäste von damals wurden in vielen Fällen zu treuen Stammgästen.

In den Sommermonaten von 1956 bis 1960 hatten Die Besitzer Eugen und Maria Burger das Strandbad-Café in Bregenz gepachtet, da sich in diesen Jahren ein Sommerbetrieb in Lech noch nicht rentierte.
Jeden Sommer wurde ein ganzer Laster mit Vorräten, Porzellan, Glas, Besteck, Tischwäsche und Kücheneinrichtung bepackt und nach Bregenz transportiert.
Im Herbst lief es dann umgekehrt – alles zurück nach Lech!

Stefan und Isabelle Burger
Der Berghof Lech am Arlberg
Der Berghof Lech am Arlberg

Im legendären Alpendorf am Arlberg liegt auf exklusiver Anhöhe Der Berghof vor grandioser Kulisse. Herzliche Gastlichkeit und vornehmer Komfort auf diskreter und imposanter Bühne für bezaubernde Momente.

Details zum Idyllic Place