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Glacisse - Gletscher, der unter die Haut geht

Glacisse - Gletscher, der unter die Haut geht

Die Produkte eines Tals. Wer denkt da nicht sofort an Milch und Käse, an frisch gelegte Eier, an Obst und Gemüse vom Feld? Ganz bestimmt denkt man nicht an eine Beauty-Produktlinie im Luxus-Segment. Doch eben diese hat das Schnalstal hervorgebracht, präziser gesagt sein berühmter Gletscher im Talschluss – nun ja, eigentlich war‘s: der Paul. Wie kommt der Gletscher in die Gesichtscreme? Was passiert, wenn ein Gletscher nicht nur bildhaft gesprochen, sondern auch wortwörtlich unter die Haut geht? Wir haben Paul und Stefania Grüner in ihrem Hotel Zur Goldenen Rose in Karthaus besucht und „Glacisse“ hautnah erlebt.

Nicht nur Bergsonne und Almluft seien das Geheimnis ihres auffallend frischen Aussehens, beteuert das Paar. „Man muss schon ein bisschen nachhelfen, wenn man älter wird.“ Vor Stefania reihen sich die hübschen Flakons, Fläschchen und Spender. „Die Pflegeprodukte präsentieren sich im Außen so, wie sie eben sind: ganz rein und natürlich, aber doch edel.“ Glacisse gibt es als Reinigungsmilch, Feuchtigkeitsspray, reichhaltige Tages- und effektive Anti-Aging-Creme, als Hand- und Körpercreme. Das Geheimnis, das die Pflegeprodukte verbindet: der Mineralkomplex Mica Glacial, der aus feinstem Sand, welcher durch Gletscherabrieb entsteht, gewonnen wird. Die Idee, den im Gletscherabrieb vorkommenden mineralischen Sand auf seine Inhaltsstoffe hin im Labor untersuchen zu lassen, kam von Stefanias Mann: von Paul Grüner. „Die Schönheit des Gletschers, seine Reinheit, seine Frische, seine Majestätik haben mich immer schon fasziniert. Wie oft auf meinen Streifzügen am Gletscher kam mir der Gedanke, was wäre, wenn man diese atemberaubende Schönheit auf den Menschen übertragen könnte.“
Dass ein Aufenthalt in den Höhen des ewigen Eises äußerst positive Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen hat, wusste man bereits im Jahre 1864. So schrieb der Gletscherbeobachter und Arzt Georg Götsch: „Allein nicht nur der gesunde Mensch fühlt sich im Sommer in der Nähe der Gletscher so wohl und genießt das Leben so vollkommen ohne Abspannung; sondern dieser Aufenthalt kann unter Umständen auch zur Besserung und Vervollkommnung des Gesundheitszustandes beitragen.“ Paul Grüner hat sich mit solch historischen Dokumenten intensiv auseinandergesetzt: „Wenn meine Neugier geweckt ist, muss ich es schon genau wissen. Und wenn ich eine Idee habe, dann muss ich sie verwirklichen.“
Auch meine Neugier ist mittlerweile geweckt. Und endlich darf ich fühlen, was ich von weitem im Talschluss leuchten sah. Gletscher auf meiner Haut. Im Beauty-Room Glacisse komme ich in den Genuss einer Glacisse-Gesichtsbehandlung. Die Haut prickelt intensiv, aber angenehm. Es fühlt sich an, als würde sie von innen heraus wachgekribbelt, nein, eher wie eine kühle Brise, die sanft ins Gesicht pustet. Das Ergebnis? Die Haut ist so weich, dass man sich selbst ohne Unterlass über die Wangen streichen muss. Dieses Gefühl ist der beste Beweis für die Wirkkraft von Glacisse.

Paul Grüner
Hotel Zur Goldenen Rose